Herbstlicher Apfelwein-Schmortopf auf Kartoffelpüree

Naturtrüber Apfelsaft macht aus einem klassischen Rinderschmortopf ein Gericht mit einer sanft fruchtigen Sauce. Zusammen mit zarter Rinderschulter, Möhren, Sellerie und Zwiebeln gart er langsam im Topf, bis das Fleisch weich ist und sich die Aromen verbunden haben. Dazu kommt cremiges Kartoffelpüree, das die süßlich-würzige Sauce gut aufnimmt. Der besondere Dreh liegt im Apfelsaft statt Wein: Er bringt eine milde Fruchtnote mit, während Rinderbrühe, Tomatenmark, Thymian und Lorbeer für herzhafte Tiefe sorgen. Ein gewürfelter säuerlicher Apfel hält den Geschmack frisch und balanciert die Süße aus. In diesem Rezept erfahren Sie, wie Sie das Fleisch portionsweise anbraten, das Gemüse als aromatische Grundlage nutzen und den Schmortopf bei niedriger Hitze garen, ohne dass er trocken wird. Außerdem finden Sie passende Ersetzungen, etwa Rindernacken statt Schulter oder Speisestärke für eine glutenfreie Sauce. Mit ungefähr 30 Minuten Vorbereitungszeit und knapp drei Stunden Garzeit entsteht ein sättigendes Essen für einen kühlen Herbstabend.

Fall Apple Cider Stew over Mashed PotatoesSpeichere das!

SPÄTER MERKEN

Dieses Rezept bald ausprobieren? Dann pinne es und finde es schnell wieder!

JETZT PINNEN!

Herbstlicher Apfelwein-Schmortopf auf Kartoffelpüree

Stückige Rinderschulter, Möhren und Zwiebeln garen langsam in naturtrübem Apfelsaft, bis das Fleisch weich ist und die Sauce süßlich-würzig duftet. Auf cremigem Kartoffelpüree serviert, ergibt der Schmortopf ein sättigendes Essen für kühle Tage. Rechnen Sie für die Zubereitung mit etwa 30 Minuten Arbeit und knapp drei Stunden Garzeit. Das Rezept reicht für sechs Portionen.

Zutaten und passende Ersetzungen

  • 1,2 kg Rinderschulter, in etwa 4 cm große Würfel geschnitten. Schulter bleibt beim langen Schmoren saftig. Rindernacken funktioniert ebenfalls; mageres Steak wird bei dieser Garzeit eher trocken.
  • 2 EL neutrales Öl zum Anbraten, dazu Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt, sowie 3 Möhren und 2 Stangen Sellerie, in Scheiben geschnitten. Pastinake kann einen Teil der Möhren ersetzen.
  • 2 EL Tomatenmark, 2 EL Mehl und 2 Knoblauchzehen, fein gehackt. Für eine glutenfreie Sauce lassen Sie das Mehl weg und rühren am Ende 1 EL Speisestärke mit kaltem Wasser glatt ein.
  • 500 ml naturtrüber Apfelsaft und 400 ml Rinderbrühe. Hier ist alkoholfreier Apfelsaft gemeint, kein Apfelessig. Trockener Apfelwein kann einen Teil des Safts ersetzen, die Sauce wird dann herber.
  • 2 Zweige Thymian, 1 Lorbeerblatt und 1 kleiner Apfel, entkernt und gewürfelt. Ein säuerlicher Apfel wie Boskoop hält seine Frische im Topf.
  • 1,2 kg mehligkochende Kartoffeln, geschält und in gleich große Stücke geschnitten, außerdem 80 g Butter und 150 ml warme Milch für das Püree.

Schmortopf zubereiten

  1. Fleisch trocken tupfen. Würzen Sie die Rindfleischwürfel rundum mit Salz und Pfeffer. Erhitzen Sie das Öl in einem schweren Schmortopf bei mittelhoher Hitze. Braten Sie das Fleisch portionsweise von allen Seiten braun an, etwa 6 bis 8 Minuten pro Portion. Liegen zu viele Stücke gleichzeitig im Topf, tritt Flüssigkeit aus und das Fleisch kocht statt zu bräunen. Legen Sie die angebratenen Würfel auf einen Teller.
  2. Gemüse anschwitzen. Geben Sie Zwiebeln, Möhren und Sellerie in denselben Topf. Rühren Sie 5 Minuten, bis die Zwiebeln weich werden und die braunen Röstspuren am Topfboden sich lösen. Falls der Topf trocken ist, geben Sie einen kleinen Schluck Brühe hinzu. Rühren Sie Tomatenmark und Knoblauch ein und lassen Sie beides eine Minute mitgaren.
  3. Sauce ansetzen. Streuen Sie das Mehl über das Gemüse und rühren Sie etwa 30 Sekunden. Gießen Sie den Apfelsaft nach und nach dazu und kratzen Sie den Topfboden mit einem Holzlöffel ab. So lösen sich die Röststoffe und geben der Sauce Geschmack. Brühe, Thymian, Lorbeerblatt und Apfelwürfel hinzufügen.
  4. Langsam schmoren. Geben Sie das Fleisch samt ausgetretenem Fleischsaft zurück in den Topf. Die Flüssigkeit sollte die Stücke ungefähr zur Hälfte bedecken. Bringen Sie alles kurz zum Köcheln, setzen Sie den Deckel auf und garen Sie den Topf im Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für etwa 2½ bis 3 Stunden. Alternativ schmoren Sie ihn auf dem Herd bei sehr kleiner Hitze. Prüfen Sie nach zwei Stunden: Das Fleisch ist fertig, wenn es sich mit einer Gabel leicht teilen lässt. Wird die Sauce zu dick, rühren Sie etwas Brühe ein.
  5. Kartoffelpüree kochen. Kochen Sie die Kartoffeln während der letzten 30 Minuten in gesalzenem Wasser etwa 18 bis 22 Minuten weich. Gießen Sie sie ab und lassen Sie sie eine Minute im heißen Topf ausdampfen. Stampfen Sie die Kartoffeln, bevor Sie Butter und warme Milch nach und nach einarbeiten. Ein Kartoffelstampfer ergibt ein lockeres Püree; ein Mixer kann es klebrig machen.

Abschmecken und servieren

Nehmen Sie Thymianzweige und Lorbeerblatt heraus. Probieren Sie die Sauce und gleichen Sie sie mit Salz und Pfeffer ab. Ist sie zu süß, hilft ein kleiner Spritzer Apfelessig. Ist sie dünn, nehmen Sie das Fleisch kurz heraus und lassen die Sauce ohne Deckel einige Minuten köcheln. Für die Speisestärke-Variante rühren Sie die angerührte Stärke ein und lassen die Sauce eine Minute blubbern.

Verteilen Sie das Kartoffelpüree in warmen, tiefen Tellern und formen Sie in der Mitte eine flache Mulde. Geben Sie den Schmortopf samt Möhren und Sauce darüber, damit das Püree etwas davon aufnehmen kann. Gehackte Petersilie bringt eine frische Note; knuspriges Brot passt dazu, wenn noch Sauce übrig bleibt. Für Farbe können Sie kurz vor dem Servieren ein paar dünne Apfelscheiben in Butter anbraten und auf jede Portion legen.

Reste halten sich abgekühlt in einem geschlossenen Behälter bis zu drei Tage im Kühlschrank. Bewahren Sie Püree und Schmortopf möglichst getrennt auf. Erwärmen Sie den Schmortopf bei niedriger Hitze und geben Sie bei Bedarf einen Schuss Brühe dazu. Das Püree lässt sich mit etwas Milch bei kleiner Hitze cremig rühren.

Fall Apple Cider Stew over Mashed PotatoesSpeichere das!

Zarte Rinderschulter, langsam in Apfelsaft und Brühe geschmort, ergibt eine vollmundige Sauce mit einer milden Fruchtnote. Auf Kartoffelpüree wird daraus ein rundes Herbstessen, bei dem ein säuerlicher Apfel und Kräuter die reichhaltigen Zutaten ausbalancieren. Planen Sie die lange Garzeit ein und prüfen Sie gegen Ende, ob sich das Fleisch leicht mit einer Gabel teilen lässt. Für eine herbere Sauce können Sie einen Teil des Apfelsafts durch trockenen Apfelwein ersetzen; Pastinaken passen gut zu den Möhren. Servieren Sie dazu gedünsteten Kohl oder grüne Bohnen, wenn Sie etwas Frisches auf den Teller bringen möchten. Probieren Sie den Schmortopf an einem ruhigen Wochenende aus und teilen Sie in den Kommentaren, welche Variante Ihnen am besten schmeckt oder welche Beilage Sie dazu serviert haben.


Herbstlicher Apfelcidre-Eintopf mit KartoffelpüreeSpeichere das!

Herbstlicher Apfelcidre-Eintopf mit Kartoffelpüree

Herzhafter Rindfleischeintopf mit alkoholfreiem Apfelcidre, serviert auf cremigem Kartoffelpüree mit Cheddar und Schnittlauch.

Vorbereitungszeit
25 Minuten

Kochzeit
1 Stunden

Gesamtzeit
25 Minuten

Portionen
6 Portionen

Zutaten

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Butter
  • 340 g Rinderhüftsteak, gewürfelt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 2 Tassen alkoholfreier Apfelcidre
  • 1/2 Tasse Rinderbrühe
  • 1 große Zwiebel, gehackt
  • 2 mittelgroße Karotten, geschält und gehackt
  • 6 große Kartoffeln
  • 1/4 Tasse Milch
  • 1/4 Tasse saure Sahne
  • 1 Tasse geriebener würziger Cheddar
  • 3 Esslöffel Schnittlauch

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser weich kochen. Abgießen und mit Milch, saurer Sahne und Cheddar zerstampfen.
  2. Schritt 2
    Öl und Butter erhitzen. Rindfleisch rundum anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Schritt 3
    Zwiebel und Karotten hinzufügen. Apfelcidre und Rinderbrühe angießen und zugedeckt 45–60 Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist.
  4. Schritt 4
    Eintopf auf dem Kartoffelpüree anrichten und mit Schnittlauch bestreuen.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert