Low Carb Rosenkohl-Auflauf mit cremiger Parmesansoße
Ein kurzes Blanchieren hält Rosenkohl im Ofen bissfest und sorgt dafür, dass die Röschen ihre grüne Farbe behalten. In diesem Auflauf treffen sie auf eine cremige Parmesansoße aus Sahne, Frischkäse und Gemüsebrühe, die mit Dijon-Senf und Muskat fein abgeschmeckt wird. Eine Schicht frisch geriebener Parmesan sorgt beim Überbacken für eine würzige Oberfläche. Das Rezept bleibt kohlenhydratarm und kommt ohne komplizierte Zutaten aus; trotzdem wird die Soße schön sämig, ohne dass der Rosenkohl darin untergeht. Sie erfahren, wie lange die Röschen blanchieren sollten, woran Sie erkennen, dass die Soße die richtige Konsistenz hat und wie Sie das Gericht an Ihren Geschmack anpassen. Auch mit tiefgekühltem Rosenkohl gelingt der Auflauf, wenn Sie ihn vor dem Backen gut abtropfen lassen. Mit rund 20 Minuten Vorbereitung und weiteren 20 bis 25 Minuten im Ofen passt er in einen normalen Feierabendplan und lässt sich mit Salat oder einer anderen Beilage ergänzen.

Low Carb & extra cremiger Rosenkohl-Auflauf mit Parmesansoße
Rosenkohl bleibt in diesem Auflauf bissfest, während eine Soße aus Sahne, Frischkäse und frisch geriebenem Parmesan beim Backen cremig wird. Für vier Portionen brauchen Sie etwa 20 Minuten Vorbereitung und 20 bis 25 Minuten im Ofen. Blanchieren Sie die Röschen vorher kurz: So garen sie gleichmäßig und behalten ihre grüne Farbe.
Zutaten für 4 Portionen
- 800 g Rosenkohl, frisch oder tiefgekühlt
- 200 ml Sahne
- 100 ml Gemüsebrühe
- 100 g Frischkäse, natur
- 100 g Parmesan, frisch gerieben, plus 20 g zum Überbacken
- 1 TL Dijon-Senf
- 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
- 1 EL Butter für die Auflaufform
- Salz, schwarzer Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss
Zutaten erklären und ersetzen
Frisch geriebener Parmesan schmilzt gleichmäßiger als fertig geriebener Käse und gibt der Soße eine würzige, leicht salzige Note. Pecorino passt ebenfalls, schmeckt aber kräftiger. Wenn Sie Parmesan ersetzen, salzen Sie die Soße erst nach dem Abschmecken. Für eine mildere Variante eignet sich geriebener Gouda.
Der Frischkäse macht die Soße besonders sämig. Sie können ihn durch Mascarpone ersetzen; dann wird das Gericht reichhaltiger. Für eine leichtere Soße verwenden Sie Frischkäse mit reduziertem Fettgehalt, rechnen Sie aber mit etwas weniger Fülle. Sahne lässt sich teilweise durch ungesüßte Kochsahne ersetzen. Brühe verdünnt die Soße, ohne sie schwerer zu machen. Der Senf schmeckt im fertigen Gericht nicht deutlich hervor, rundet aber den Käse ab.
Schritt für Schritt zubereiten
- Ofen und Form vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Fetten Sie eine mittelgroße Auflaufform mit Butter ein. Eine Form von ungefähr 20 × 30 cm bietet genug Platz, damit die Röschen in einer lockeren Schicht liegen.
- Rosenkohl putzen: Entfernen Sie welke Außenblätter und schneiden Sie den Strunk knapp ab. Halbieren Sie große Röschen, kleine können ganz bleiben. Tiefgekühlten Rosenkohl müssen Sie nicht auftauen, geben Sie ihm im Kochwasser aber etwa eine Minute mehr Zeit.
- Röschen blanchieren: Bringen Sie einen großen Topf Salzwasser zum Kochen. Kochen Sie den Rosenkohl 4 bis 5 Minuten, bis ein Messer außen hineingleitet, der Kern aber noch Widerstand hat. Gießen Sie ihn ab und lassen Sie ihn gut ausdampfen. Zu viel Wasser an den Röschen macht die Soße dünn.
- Parmesansoße kochen: Schmelzen Sie die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze und lassen Sie den Knoblauch etwa 30 Sekunden darin anschwitzen, ohne ihn braun werden zu lassen. Rühren Sie Sahne, Brühe, Frischkäse und Senf ein. Erhitzen Sie die Mischung unter Rühren, bis der Frischkäse glatt ist. Nehmen Sie den Topf vom Herd und rühren Sie 100 g Parmesan unter. Würzen Sie mit Pfeffer, wenig Salz und Muskat.
- Auflauf schichten: Verteilen Sie den Rosenkohl in der Form und gießen Sie die Soße darüber. Wenden Sie die Röschen vorsichtig mit einem Löffel, damit sich die Soße dazwischen verteilt. Streuen Sie die übrigen 20 g Parmesan darüber.
- Backen und ruhen lassen: Backen Sie den Auflauf 20 bis 25 Minuten auf mittlerer Schiene. Die Oberfläche soll goldene Stellen haben und die Soße am Rand leicht blubbern. Ist der Käse nach 20 Minuten noch blass, schalten Sie für 2 bis 3 Minuten den Grill ein und behalten die Form dabei im Blick. Lassen Sie den Auflauf vor dem Servieren 5 Minuten stehen, damit die Soße etwas anzieht.
Technik, Fehler vermeiden und Varianten
Blanchieren gart den Rosenkohl vor, ohne ihn weich zu kochen. Wer die Röschen direkt roh in die Form gibt, muss die Backzeit deutlich verlängern; die Soße kann dabei stärker einkochen, bevor der Kern gar ist. Trocknen Sie den Rosenkohl nach dem Abgießen gründlich. Für zusätzlichen Biss können Sie ihn anschließend in einer heißen Pfanne mit etwas Butter 2 Minuten anrösten, bevor er in die Form kommt.
Kochen Sie die Käsesoße nach Zugabe des Parmesans nicht mehr stark. Zu viel Hitze kann den Käse körnig machen. Wird sie Ihnen zu dick, rühren Sie esslöffelweise Brühe ein. Ist sie zu flüssig, lassen Sie sie vor dem Einfüllen ein paar Minuten bei niedriger Hitze köcheln oder geben Sie 20 bis 30 g zusätzlichen Frischkäse dazu. Für mehr Würze passen angebratene Speckwürfel; für eine fleischlose Ergänzung nehmen Sie gehackte Walnüsse und streuen sie erst vor dem Servieren darüber.
Servieren und aufbewahren
Stellen Sie die Form direkt auf den Tisch und verteilen Sie die Portionen mit einem breiten Löffel, damit die Rosenkohlhälften nicht auseinanderfallen. Etwas frisch gemahlener Pfeffer und gehackte Petersilie bringen Farbe auf den Teller. Dazu passen ein grüner Salat mit säuerlichem Dressing oder gebratene Hähnchenbrust. Der Auflauf ist sättigend genug, um ihn auch allein als Hauptgericht zu servieren.
Reste können Sie abgedeckt bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Erwärmen Sie sie bei 160 °C etwa 15 Minuten im Ofen oder portionsweise in der Mikrowelle. Geben Sie beim Aufwärmen einen kleinen Schuss Sahne oder Brühe dazu, falls die Soße fest geworden ist.

Dieser Rosenkohl-Auflauf verbindet bissfeste Röschen mit einer sämigen Parmesansoße und einer goldenen Käsekruste. Das kurze Blanchieren hält den Kohl angenehm zart, während Frischkäse und Sahne die Soße cremig machen, ohne den würzigen Geschmack des Parmesans zu überdecken. Probieren Sie das Rezept aus, wenn Sie ein sättigendes Abendessen mit wenig Kohlenhydraten suchen. Für eine kräftigere Note können Sie einen Teil des Parmesans durch Pecorino ersetzen; gebratene Champignons passen ebenfalls gut in die Auflaufform. Dazu schmeckt ein grüner Salat mit säuerlichem Dressing, das die cremige Soße ausgleicht. Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag im Ofen erwärmen. Wenn Sie den Auflauf zubereiten, teilen Sie gern mit, welche Variante bei Ihnen auf den Tisch kam oder wie Ihnen die Soße gelungen ist.

Low Carb & extra cremig: Rosenkohl-Auflauf mit Parmesansoße
Cremiger Low-Carb-Auflauf mit Rosenkohl, Rinder-Bacon und würziger Parmesansoße.
Zutaten
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60 g Beef Bacon
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450 g Rosenkohl
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Salz nach Geschmack
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Pfeffer nach Geschmack
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Muskat nach Geschmack
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50 g Parmesan oder vegetarischer Hartkäse, am Stück
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100 g Crème fraîche
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150 g Schlagsahne
Anweisungen
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Schritt 1
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rosenkohl putzen und in Salzwasser bissfest garen, dann abgießen. -
Schritt 2
Beef Bacon in Stücke schneiden und knusprig braten. Sahne und Crème fraîche verrühren, Parmesan fein reiben und unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. -
Schritt 3
Rosenkohl und Bacon in eine Auflaufform geben, Parmesansoße darüber verteilen und etwa 20 Minuten backen, bis der Auflauf goldbraun ist.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





